CAQ AG Factory Systems
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CAQ-Success-Story
Rockwell Automation

Qualität durch Präzision

Spricht man von der Schweiz, spricht man von gutem Käse, sicheren Banken und einer viersprachigen Kultur. Vor allem aber die aus der Uhrenfertigung hergeleitete Schweizer Präzisionsarbeit machte das Land der Eidgenossen berühmt.

Auch wenn die Uhren des in einzelne Kantone aufgeteilten Landes heute anders ticken und die Zeitmesser nur noch einen geringen Teil des dortigen Bruttosozialprodukts ausmachen, ist der Begriff der Schweizer Präzisionsarbeit noch immer ein stehender Begriff, der die hochwertigen Umsetzungen und damit verbundene Leistungsfähigkeit des Landes prägt.

Gesteuerte Qualität

Äußerste Präzision und die damit verbundene Qualität ist auch für das im schweizerischen Aarau ansässige Unternehmen Rockwell Automation oberstes Prinzip. Abseits der Produktion von Zeitmessgeräten leisten die Spezialisten für Komponenten der elektromagnetischen Steuerung Präzisionsarbeit. Die im Kanton Aargau produzierten Bauteile finden ihre Anwendung dabei in unterschiedlichsten Branchen: So ist das Tochterunternehmen des weltweit tätigen US-Konzerns sowohl für die Automobilindustrie als auch für die Holz- oder Metallverarbeitung aktiv, und neben Unternehmen der Konsumgüterherstellung gehören namhafte Kunden aus den Bereichen Mineralöl, Chemie oder Pharmazie und Drogerie ebenso zu dem ausgedehnten Portfolio wie die Halbleiter-Industrie. Generell agiert Rockwell dort, wo individuelle Steuerungssysteme elektromechanischer Geräte zur Produktion hochwertiger Güter gewinnbringend eingesetzt werden können und wo gleichbleibende Qualität ein wichtiges Kriterium in der täglichen Produktionsleistung darstellt.

Voraussetzung der von Rockwell gebotenen Produktionsunterstützung ist wiederum die eigene Einhaltung von strengen Qualitätsvorgaben, die sowohl nach Kundenvorgaben als auch nach zertifizierungsbezogenen Kriterien aufgestellt wurden. Um diesen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, vertraut das Unternehmen seit dem Jahrtausendwechsel auf die computergestützte Qualitätssicherung mittels der Software Compact.Net, die individuell auf die Anforderungen des Schweizer Unternehmens abgestimmt wurde.

Individualisierter Standard

Ursprünglich auf der Suche nach einer geeigneten Software zur Evaluierung vorhandener Messmaschinen, stieß der damalige Leiter der Fertigungsplanung der Rockwell Automation erstmalig auf die von der CAQ AG Factory Systems angebotenen Softwarelösungen. Konkrete Gespräche mit dem Anbieter sowie erste Testläufe des Computerprogramms in der realen Anwendung vor Ort überzeugten den Entscheider, das System künftig für den gesamten Bereich der Qualitätssicherung zu nutzen. Heute verwaltet allein das Modul PMM.Net – ein Teilbereich des CAQ-Systems – die über 4.000 verschiedenen Prüfmittel. Zurzeit sind es 55 Anwender (Tendenz steigend), die die Terminals in den Bereichen der Produktion, der Industrialisierung und der Qualitätsprüfung einsehen und zur Bearbeitung nutzen.

Ausgehend von der Kernsoftware Compact.Net wurden die Module APE.Net zur automatischen Betriebsdatenerfassung, Form.Net als grafischer Formulargenerator und PMM.Net Prüfmittelmanagement ergänzt, um eine optimale Individualisierung der eigentlichen Standardsoftware zu ermöglichen. Auch das bei Rockwell vorhandene System IBM ZOS 390 konnte mittels des Moduls Connect.Net und der damit erzielten Schnittstelle optimal in die Struktur der CAQ-Software eingebunden werden, sodass heute Produktions-Losgrößen von bis zu 300.000 Stück umfassend überwacht, kontrolliert und ausgewertet werden können.

Flexibilität zur Weiterentwicklung

Die Individualisierungsmöglichkeiten der von der CAQ AG Factory Systems gebotenen Standardsoftware sind es auch, die den CAQ-Verantwortlichen Heinz Lurati stets aufs Neue von „seiner“ Softwarelösung überzeugen: „Das System passt sich den Voraussetzungen unseres Betriebes optimal an. Demnächst überprüfen wir eine Systemeinbindung unseres tschechischen Produktionsbetriebs. Mit dem seit Anfang 2007 verfügbaren CAQ.Net®-Release können Prüfplanungen auch bei Zulieferern genutzt werden, während die Möglichkeit besteht, die entsprechenden Daten automatisch in unserem System zu erfassen und zur weiteren Bearbeitung hier in Aarau einzusetzen. Derartige Anpassungsmöglichkeiten – auch im laufenden Prozess – sind uns nur von individuell entwickelten Softwarelösungen bekannt, und deren Kosten würden jedoch die seitens der CAQ AG Factory Systems vorliegende Größenordnung bei Weitem überschreiten.“

„Die Voraussetzung für derartige Anpassungsmöglichkeiten ist einfach die Offenheit des Systems, die ein nach unserer Meinung wichtiges Erfolgskriterium dieser ausgezeichneten Software ist“, ergänzt Marcel Schönholzer, der im Bereich Industrialisierung als Gruppenleiter Teile-Planung ebenso wie Herr Lurati verantwortlich für die CAQ-Software zeichnet.

„Die Anbindung an unser IBM ZOS 390 war lediglich eine Möglichkeit, die von der CAQ AG Factory Systems genutzt wurde, um Flexibilität zu beweisen. Auch im laufenden Prozess erhalten wir von den Programmierern stets neue Entwicklungen, die uns helfen, noch besser mit dem System zu arbeiten oder manche Aufträge noch einfacher abzuwickeln. So werden uns im Rahmen der regelmäßigen Updates neben unseren eigenen Wunscherfüllungen auch die anderer Anwender zur Verfügung gestellt. Wie bei einem Open-Source-System werden kontinuierlich Optimierungen eingebracht, die die Software von eventuellen Wettbewerbern deutlich abgrenzt.“ Um sich mit den Neu- bzw. Fortentwicklungen der Programmierer vertraut zu machen, besucht Herr Lurati regelmäßig die vom Anbieter CAQ AG Factory Systems angebotenen Schulungen. Im Anschluss hieran werden die entsprechenden Prüfer wiederum von ihm über neue Anwendungsmöglichkeiten instruiert.

Auch neue Mitarbeiter, die als Werker in den Produktionshallen bisher keinen Kontakt mit Softwareanwendungen hatten, werden von dem CAQ-Verantwortlichen geschult. Den dafür anfallenden Arbeitsaufwand definiert der Schweizer auf maximal einen Arbeitstag, da der logische Aufbau sowie die schlüssige Benutzeroberfläche im Stil von Windows nahezu selbsterklärend ist, sodass auch Mitarbeiter mit geringer PC-Erfahrung die notwendigen Abfolgen binnen kürzester Zeit beherrschen. 4.118 Prüfmittel, 55 Anwender sowie Anwendungen in räumlich weit voneinander liegenden Produktionsstätten werden von Herrn Lurati wie auch Herrn Schönholzer lediglich als ein Schritt auf dem weiterhin gemeinsamen und erfolgreichen Weg der Zusammenarbeit mit der CAQ AG gesehen. Mit Spannung können wir demnach die Fortsetzung dieser Succes-Story erwarten …


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